Montag, 15. September 2008

- Film - Erste Grüße und erstes Review !

Hallo und Guten Abend,

dies ist mein erster Post in meinem erstem Blog.
Ich grüße alle die den Weg hierher gefunden haben.
Wie wir alle ja hoffentlich wissen, gibt es viel Müll in der Film-und Spielbranche.
Um euch evtl. davor zu bewahren mit eurem nächstem Kauf in der Multimedialenszene einen richtigen Reinfall zu erleben, möchte ich hier die ein oder andere komplett unabhängige ( und garantiert nicht gekaufte ;) ) Meinung mitteilen.
Natürlich wird hier nicht nur über den Schrott des Marktes berichtet sondern auch über die Schmuckstücke.
Aber Anfangen muss ich leider mit einem Film den man unbedingt gesehen habe muss .... nicht.


Originaltitel:
Dard Divorce

Herstellungsland:
Deutschland/USA

Erscheinungsjahr:
2007

Regie:
Olaf Ittenbach






Darsteller:
Martina Ittenbach
Barrett Jones
Jaymes Butler
Daryl Jackson
Kami Esfahani
Gideon Jackson
Heora Jackson
Olaf Ittenbach

OFDB-Bewertung:
5.79



Review:

Es gibt ja enige Regisseure die im allgemeinem dafür Bekannt sind, nicht die besten Filme unter der Sonne zu "produzieren".
Man nehme z.B. einen Uwe Boll oder einen Ulli Lommel.
Einer der Fachmänner auf diesem Gebiet ist aber auch unser Olaf.
Ich möchte diesen Regisseur jetzt nicht zu schlecht machen, aber wenn ich 500.000€ hätte und entscheiden müsste sie zu verbrennen oder Ittenbach diese zu überreichen würde ich mich ... mh.. lasst mich überlegen achja genau ich würd sie verbrennen.
Ok ok der Mann hatte noch nie viel Geld für seine Filme, und ja ok es ist schwierig aus einem A-Budget Film ein Meisterwerk zu zaubern.
Aber es ist auch nicht so einfach einen Film auf Zelluloid zu bannen, der einfach durch und durch schlecht ist und mit schlecht meine ich katastrophal schlecht.
Der Film fängt gar nicht mal sooooooooo gut an.
Die Schauspieler beherrschen ihr Werk einfach hinten und vorne nicht und die Synchronsprecher sind glaube ich bei jedem Porno-Film professioneller.
Soviel zum ersten Eindruck.
Also zur Story: Frau ( alkoholikerin ), hat 2 Kinder und lässt sich gerade scheiden. Ihr Noch-Mann will Kinder auch sehen, weiß aber, dass dies bald nicht mehr geschehen wird. Weil wie der Zufall es will ist die Frau auch Scheidungsanwältin. Frau möchte, dass ihr Noch-Mann die Kinder möglichst nie wieder sieht ( Warum am Anfang überigens erwähnt wird, dass sie Alkoholikerin ist und man sieht wie sie zum Frühstück sich erstma ein Gläschen Jack-Daniels gönnt ist mir genauso ungewiss wie der Rest des Films ). Soo, der Mann nimmt die Kinder mit zu sich, taucht aber einige Tage später ohne Kinder wieder auf, allerdings halb Tot. Nach einigen Worten ( Die jeder vor seinem baldigen Ableben noch sagen würde .... *kopfschüttel*) stirbt er auch auf der Terrasse unserer Hauptdarstellerin. So das Fundament wäre gelegt. Klasse oder? Auf der Suche nach ihren Kindern wird die Frau mit allerlei mysteriösen Situationen konfrontiert. Jeder weitere Story-Fortschritt würde jedoch jetzt in Spoiler enden. Es gibt ja vllt. Leute die sich diesen Film trotz aller Warnungen noch angucken möchten.
An Gewalt mangelt es diesem Film allerdings auch nicht. Nur leider ist diese nicht wie in typischer Splatter-Manier (Braindead) ironisch-lustig sondern hart und ernst gemeint. Eine Perversion an Gewalt. Er hat anscheind alles Geld, was nicht soviel sein konnte, in die Splatterszenen investiert. Für alles andere wie Schnitte, Schauspieler oder Storyboard hat es anscheind nicht mehr gereicht. Aber wer braucht sowas schon, wenn man einen Film gemacht hat wo 5 min. mit persischer Musik begleitet ein Mensch in einer Badewanne zerschnitten wird?!
Ich möchte auch net zuviel von meiner Zeit für diesen Film opfern.... alles in allem, in diesem Film passt einfach nix. Keine tolle Story .... keine Spannung .... keinerlei Humor ..... nur Gewalt, Gewalt und Gewalt. Und nicht einmal die Gewalt von der "coolen" Sorte... also egal welche Genre-Fans ihr seid. Horror, Splatter, Amateur ... hier ist für euch nichts zu holen, außer vllt. Kopfschmerzen.

Wertung 1/10

MfG
Calle

Da beide Autoren nicht immer einer Meinung sind. Hier die Bewertung als Punktesystem von M3r0.

Preis: 3 Pkt. 10-29 €(Steelbook)
Extras: 3 (Making of, Interview, Trailer)
Dialoge: 2
Schnitt: 2
Handlung: 2
Kameraführung: 1
Medienpräsents: 2
Audio-Videoqualität: 3
Darstellerische Leistungen: 3
Soundtrack/Musikalische Begleitung: 2

5= beste
0= schlechteste

Gesamtpunktzahl: 23 von 50

Empfehlung:
Der Unterhaltungswert dieses Films besticht vorallem durch die Darstellerische Leistung.
Wer auf blutige Streifen alá Saw und Hostel steht, sollte diesen Film gesehen haben.
Leider mit ein paar Abstrichen in der B-Note. Dem Film fehlen eindeutig ein paar wirklich krasse Bildeffekte.
Der Preis ist dagegen wieder angemessen.
Alles in Allem ein eher durchschnittlicher Streifen, an dem nur Genre-Freaks ihren Spaß haben werden.

1 Kommentar:

Kontakt hat gesagt…

hab den Film auch auf Platte. Finde ihn ehrlich gesagt recht bescheiden. Ist nur ein abklatsch von Saw und Co.